Gesichtstraining pro Aging und straffe Haut | SLOW BEAUTY
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Hanna Sacher beschäftigt sich mit Gesichtstraining. Dahinter verbirgt sich das Training der Gesichtsmuskeln, das einerseits Reduzierung von Falten bewirkt als auch zur Straffung von Gewebe führt. Mit kurzen, konsequenten Trainingseinheiten kann jeder frischer und jünger aussehen – und das ganz ohne Botox und teure Cremes. Wie das geht, hörst Du im Podcast (auch auf iTunes und Spotify) oder Du schaust Dir gleich unser Interview Video an, in dem ich schon einige Übungen lernen durfte.

Unser Video zum Gesichtstraining Interview:

Hanna, du bist Physiotherapeutin. Wie bist du da zum Thema Gesichtstraining gekommen?

Ich betreue speziell Patienten im Bereich der plastischen Chirurgie. Viele meiner Patienten, die zu mir gekommen sind, wollten wissen, was sie denn selbst zu Hause für sich tun könnten. Ob es Übungen gibt neben der Massage und den Cremes für die Narben. Ich habe ihnen ein paar Griffe der Lymphdrainage gezeigt. Und was für die Aktivierung und Durchblutung des restlichen Körpers gilt, gilt auch für das Gesicht.
Außerdem hatte ich mit Anfang 20 bereits starke Stirnfalten, gegen die ich etwas unternehmen wollte.

Warum ist Physiotherapie so wichtig nach einer Operation?

Durch das Nähen der Haut entsteht eine Spannung, die den ganzen Körper zusammenzieht. Wenn die Spannungen nicht gelöst werden, kann es sein, dass irgendwann die Gelenke nur noch eingeschränkt beweglich sind. Das wissen viele Patienten und Ärzte nicht.

Was macht hier Sinn: eher Gesichtsmassage oder Gesichtstraining?

Die Patienten kommen einmal vor und nach der Operation zu mir. Aber die restlichen 23 Stunden am Tag hat die Haut Zeit, wieder in die ursprüngliche Form zurückzugehen. Durch Faszientechnik, die sehr intensiv ist und tief ins Gewebe geht, wird die Beweglichkeit direkt und messbar besser. Fasziengewebe ist wie ein Spinnennetz, das mit Flüssigkeit ausgefüllt ist. Durch Narben oder auch nur durch kleinere Verletzungen oder blaue Flecken wird das Netz dicht und die Flüssigkeit kann nicht mehr überall hin.

Und Faszientraining gibt es auch für das Gesicht?

Ja, denn das Fasziengewebe hängt mit der Haut und dem Muskelgewebe zusammen, deshalb sind alle Gesichtsmuskelübungen auch Faszienübungen.

Was genau ist denn Lymphdrainage? Was bewirkt sie nach den Operationen? Manche Kosmetikerinnen machen ja auch in diesem Bereich eine Fortbildung.

Das ist eine sanfte Technik der Gesichtsmassage und Körpermassage, deren Ziel es ist, die Zirkulation der Gewebsflüssigkeit in der richtigen Richtung zu fördern und zu erleichtern. Das Lymphsystem fördert Stoffwechselendprodukte aus allen Regionen des Körpers in die Körpermitte. Dort werden sie gereinigt und dann weitertransportiert.

Wäre eine Bürstenmassage so etwas wie eine leichte Lymphdrainage? Kann das jeder gefahrlos machen?

Ja genau, man sollte nur auf die Richtung des Bürstens achten. Von den Händen und Füßen immer hin zur Körpermitte, zum Herzen. Die Aufgabe des Lymphsystems ist es, die Schwerkraft zu überwinden und da entgegen die Flüssigkeiten zu transportieren. Dabei kann durch die Lymphdrainage unterstützen.

 

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    In deiner kostenlosen Videoserie zeigst du Übungen speziell für das Gesicht. Was bewirken sie und für wen sind sie geeignet?

    Unseren Körper trainieren und vitalisieren wir, Muskeln werden aufgebaut durch Sport. Jedoch hört das Ganze bei den Schultern auf, die Muskulatur im Gesicht wird dabei vergessen. Niemand würde auf die Idee kommen, von einer Körperlotion einen trainierten Bauch zu erwarten. Im Gesicht aber erwarten wir von einer Creme, dass sie uns immer jung hält, faltenfrei und straff. Aber so funktioniert es eben nicht. Eine gute Gesichtscreme ist wichtig, ersetzt jedoch nicht die gute Versorgung und das Training von innen.

    Wir versuchen immer durch alles Mögliche, was wir auftragen, die Durchblutung zu steigern. Einfacher wäre es doch, sie von innen durch Übungen zu steigern. Bei Körpermuskeln ist das ja ganz normal.

    Es gibt aktive und passive Behandlungswege, ein Arzt würde bei einer Behandlung immer eine Kombination aus beiden empfehlen. Beim Gesicht wird bisher hauptsächlich der passive Weg durch hochwertige Cremes versucht, einen aktiven Weg kennen die meisten nicht.

    Kann man beim Gesichtstraining etwas falsch machen wie beim Körpertraining?

    Ja, es ist nicht getan mit Grimassen schneiden. Das wäre zwar auch Muskeltraining, aber wir würden auch Falten produzieren. Es gibt zwei Übungsansätze: einmal gegen die Faltenbildung und einmal gegen die Erschlaffung des Gesichtsgewebes.

    Die dynamischen Falten, die durch unsere Mimik entstehen, können wir reduzieren, in dem wir unsere Mimik im Alltag besser kennenlernen. Dadurch können wir darauf achten, beispielsweise in bestimmten Situationen das Stirnrunzeln zu vermeiden, was zu einer deutlichen Faltenreduzierung führt. Daneben kann man die erschlaffte Gesichtsmuskulatur ebenso trainieren wie den Rest des Körpers, egal in welchem Alter. Durch das Training wird sie wieder straffer, die Muskelbäuche kriegen mehr Volumen.

    Wie oft sollte man dieses Gesichtsyoga trainieren?

    Ich empfehle 12 Wochen Übungssequenzen von 15 Minuten täglich. Für ein schnelles, tolles Ergebnis auch zweimal 15 Minuten. Man kann die Übungen im Alltag nebenbei machen: beim Autofahren, Kochen, während der Gesichtspflege, beim Zähneputzen oder auf der Toilette. Man kann sich bestimmte Tätigkeiten auswählen und irgendwann automatisiert sich das Anti-Falten-Training.

    Wenn man beispielsweise Probleme mit dem Kiefergelenk hat, die stressbedingt sind – hat das Training da auch einen positiven Effekt?

    Die Lockerungsübungen und Akupressur haben den angenehmen Nebeneffekt, dass solche Probleme weniger werden. Auch Nackenverspannungen werden deutlich reduziert. Es gibt auch Übungen für die Nackenpartie, da diese als auch der Hals mit dem Gesicht zusammenhängt. Beispielsweise laufen die Stirnmuskeln von den Augenbrauen über den Kopf hinten bis zur Halswirbelsäule.

    Nicht geeignet sind diese Übungen übrigens für Menschen, die keine Zeit investieren möchten und von heute auf morgen Ergebnisse erwarten. Der Körper braucht Zeit für Umbauprozesse. Wenn man das 12-wöchige Training beginnt, sollte man vorher auf jeden Fall ein Foto machen, das man mit dem Effekt nach den drei Monaten vergleichen kann. Das motiviert auf jeden Fall zum Weitermachen.

    Nach meiner Umfrage gab es verschiedene Wünsche, ob man mit Gesichtstraining folgende Probleme lösen kann:

    • Wie sieht man morgens frischer aus?
    • Was kann man tun bei Doppelkinn?
    • Was ist gut gegen Stirnfalten und die Zornesfalte?
    • Gibt es etwas gegen Lippenfältchen?
    • Wie reduziere ich Dekolletéfalten?

    Die Übungen dazu sind anzuschauen im Video oben

    Wenn man die Übungen regelmäßig macht, braucht man auch kein Botox. Doch wie wirkt das denn eigentlich?

    Botox ist ein aus Bakterien gewonnener Stoff, der die Informationsübertragung von Gehirn an den Muskel verhindert. Somit wird der Bewegungsbefehl des Gehirns vom Muskel nicht ausgeführt, er bewegt sich nicht und somit findet auch keine Faltenbildung statt. Einfacher entgegensteuern kann man, wenn man seine Mimik kennt und trainiert. Nach 10 Tagen zeigt sich ein Effekt durch Botox, ähnlich lange dauert es, bis man erste Trainingserfolge sieht.

    Hanna’s Seite: www.hannasacher.com

    Anmeldung kostenlose Videoserie für Gesichtstraining: http://hannasacher.com/kostenlose-gesichts-training-videoserie/

    Einladung zur Facebook-Gruppe, in der Hanna regelmäßig Übungsvideos zum Mitmachen teilt: https://www.facebook.com/groups/856467821503806/

    Hanna auf Instagram: https://www.instagram.com/hanna_sacher/

     

    Gesichtstraining "Pro Aging" für straffe Haut mit Hanna Sacher

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