Sonnenbrand bis Hyperpigmentierung - Sonnenbedingte Hautschäden | SLOW BEAUTY
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Was tun, wenn die Haut schon zu viel Sonne abbekommen hat? Was hilft gegen Sonnenbrand? Was ist Sonnenallergie? Und was ist Mallorca-Akne? Was hilft bei Hyperpigmentierung? Natürlich sollten wir als Erstes versuchen, die Licht bedingten Hautschäden zu vermeiden, indem wir uns vor der Sonne schützen und im Schatten aufhalten oder einen angemessenen Sonnenschutz auftragen. Aber was sollen wir tun, wenn es schon zu spät ist? In dieser Podcastfolge verrate ich dir meine top 7 Inhaltsstoffe bei licht bedingten Hautschäden. Abonniere den Beauty Dschungel Podcast auch auf iTunes und Spotify und verpasse keine Folge!

Bevor es losgeht noch einmal einen Appell an dich: Sorge dafür, dass du erst gar keine von den nachfolgend genannten Hautschädigungen bekommst, indem du dich aus der Mittagssonne fern hältst, lange Kleidung mit UV Schutz trägst, dich im Schatten aufhältst und geeigneten Sonnenschutz aufträgst.

Was ist Sonnenbrand?

Sonnenbrand ist eine Verbrennung der Epidermis (oberste Hautschicht) und Dermis (Lederhaut, mittlere Hautschicht), die eine Entzündung auslöst. Ein Sonnenbrand 1. Grades zeigt sich mit Rötungen, Juckreiz und Schmerzen. Dieser Sonnenbrand dauert bis zur vollkommenen Verheilung mehrere Tage bis zwei Wochen an.

Bei einem Sonnenbrand 2. Grades entstehen Blasen auf der Haut und es kann zu Unwohlsein und Fieber kommen. Hier sollte ein Arzt aufgesucht werden, da durch die Blasen eine akute Infektionsgefahr besteht.

Bei einem Sonnenbrand 3. Grades löst sich die Haut ab und eine Narbenbildung ist die Folge. Hier muss der Patient ins Krankenhaus eingeliefert werden!

Besser: Rechtzeitig und ausreichend vor der Sonne schützen!

Wie wirkt eine After Sun Creme bei Sonnenbrand? 

Bei der Pflege sonnen geschädigter Haut verfolge ich bei der Pflegestrategie folgende Ziele: Die Haut beruhigen, Entzündungen hemmen, kühlen, regenerieren (ohne die Durchblutung zu sehr anzuregen), Feuchtigkeit spenden, Antioxidantien, geschmeidig halten. 

After Sun Lotion einfach selber machen

Was braucht man eigentlich für eine After Sun und Sonnenbrand Pflege?

Hier habe ich dir meine Top 6 Inhaltsstoffe für After Sun Lotion zusammengestellt:

  1. Pentavitin® – spendet Feuchtigkeit
  2. Aloe Vera – kühlt, beruhigt
  3. Lavendel – beruhigt, regeneriert
  4. Regenerierendes Wirköl wie Buriti Öl oder Sanddornfruchtfleischöl – regeneriert, hält die Haut geschmeidig
  5. Vitamin E – als Antioxidans
  6. D-Panthenol – beruhigt

Möchtest du eine After Sun Creme selber machen?

Ich habe diese wirksame und pflege After Sun Lotion hergestellt und das Rezept in der Happy Rühring Naturkosmetik Akademie veröffentlicht.

Hier geht es zur Akademie: www.happy-ruehring.de/akademie 

 

Was ist Sonnenallergie und was ist Mallorca-Akne?

Bei Sonnenallergie handelt es sich um eine UVA bedingte allergische Reaktion die meist bei den ersten Sonnenstrahlen im Frühling oder im Urlaub auftritt. Sie entsteht meist klassischerweise auf dem Dekolleté und anderen „Sonnenterrassen“ an Körper und Gesicht. Die Sonnenallergie ist furchtbar juckend und wird von Rötungen und Pusteln begleitet. Diese Hauterscheinungen treten aber nicht gleich, sondern erst nach Stunden oder Tagen auf Bei einer Sonnenallergie verschreiben die Ärzte meist Histaminika.

Bei einer Mallorca Akne handelt es sich nicht um eine allergische Reaktion, sondern um eine phototoxische Reaktion. Dabei werden Inhaltsstoffe in Kosmetikprodukten von der UV-Strahlung abgebaut und es entstehen für die Haut giftige Stoffe.

Was ist eine phototoxische Reaktion?

Der ein oder andere wird möglicherweise schon einmal von phototoxischen Reaktionen im Zusammenhang mit ätherischen Ölen gehört haben. Diese können entstehen, wenn bestimmte Pflanzenstoffe (Furanocumarine) auf die Haut gelangen und die Haut gleichzeitig starker UV-A Strahlung ausgesetzt wird. Furanocumarine (auch Furocumarine genannt) sind in verschiedenen ätherischen Ölen in unterschiedlicher Konzentration enthalten wie beispielsweise in Bergamotte, Zitrone und Grapefruit. Mehr dazu auf dem ätherische Öle Blog von Margareta Ahrer https://www.aroma1x1.com/phototoxische-aetherische-oele/

 

Jedoch kommen phototoxische Reaktionen auch vermehrt bei der Gartenarbeit vor, wenn diese sekundären Pflanzenstoffe (zum Beispiel aus Sellerie, Dill, Engelwurz, Feige) bei Sonneneinstrahlung auf die Haut gelangen. Man spricht dann auch von Wiesengräserdermatitis.

Wie äußerst sich eine Wiesengräserdermatitis oder phototoxische Reaktion?

„Nach dem kurzen Kontakt mit einer entsprechenden Pflanze, z.B. bei Gartenarbeiten oder beim Spielen und Sonneneinstrahlung bildet sich verzögert innert 1-4 Tagen ein Hautausschlag. Er äussert sich in starken Hautrötungen mit Bläschen- und Blasenbildung an den Kontaktstellen und ist je nach Kontakt mit der Pflanze bizarr streifen- und strichartig über die Haut verteilt. Die Rötungen sind von einem lästigen Juckreiz, einer Schwellung und brennenden Schmerzen begleitet. Die Läsionen heilen innert einiger Wochen ab. Dabei entsteht häufig eine dunkle Hyperpigmentierung, die lange bestehen bleibt.“

Quelle: https://www.pharmawiki.ch/wiki/index.php?wiki=Wiesengräserdermatitis

Auch hier gilt: Bei Blasenbildung sofort zum Arzt!

Was ist Hyperpigmentierung?

Hyperpigmentierung sind braune, oder dunkle Hautflecken. Sie können auch als Altersflecken bezeichnet werden. Eine Hyperpigmentierung entsteht, wenn die Pigment produzierenden Hautzellen, die sogenannten Melanozyten zu viel vom Farbpigment Melanin produzieren. Dieser Überschuss an Farbpigment sammelt sich in den Zellen. Er entsteht durch UV-Einstrahlung, meist über Jahre oder Jahrzehnte hinweg, kann aber auch durch Entzündungen, hormonell oder durch andere äußere und innere Einflüsse entstehen.

Hyperpigmentierung wird auch Altersflecken genannt, weil die Haut diese Erscheinung häufiger bildet, je älter wir werden und je mehr wir uns in unserem Leben UV-Strahlen ausgesetzt haben.

Hyperpigmentierung beziehungsweise Dunkelfärbungen der Haut oder Schleimhaut wird in der Fachsprache auch Melanose genannt. Weitere Infos zur Hyperpigmentierung findest du hier https://www.enzyklopaedie-dermatologie.de/dermatologie/hyperpigmentierung-1849

Was tun bei Hyperpigmentierung?

Zunächst sollte bei Hyperpigmentierung die Sonneneinstrahlung auf die Haut reduziert werden. Hier sollte wirklich ein hoher Lichtschutzfaktor in der Tagescreme eingesetzt werden und ein Aufenthalt in der Sonne möglichst vermieden werden.

Bei Hyperpigmentierung empfehle ich, bei der Kosmetikerin regelmäßig Fruchtsäurepeelings durchzuführen. Da so die Lichtempfindlichkeit jedoch steigt, solltest du dies jedoch erst nach dem Sommer in Erwägung ziehen.

Was du selbst zu Hause tun kannst, ist Microneedling. Wie das geht, habe ich in einem IGTV Video auf meinem Instagram Account gezeigt. Auch hier solltest du nach der Behandlung für mehrere Tage die Sonne meiden.

Um die Hyperpigmentierung zu reduzieren, hilft es, langfristig ein wirkungsvolles Vitamin C Serum anzuwenden. Ein Vitamin C Serum kannst du selbst herstellen, musst dazu allerdings ein paar Dinge beachten, dass es auch wirkt. Wie du ein Vitamin C Serum herstellst, zeige ich dir ab dem 6.7.20 in der Happy Rühring Naturkosmetik Akademie. Starte jetzt!

 

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