Immer mehr Menschen leiden an Hautkrankheiten. Insbesondere die periorale Dermatitis ist in der westlichen Gesellschaft auf dem Vormarsch. Ich selbst wusste viele Jahre lang gar nicht, was mich da im Gesicht plagt. Das Ekzem war immer mal wieder verschwunden, kam dann aber wie aus dem Nichts zurück. Welchen Weg ich gefunden habe, mit dieser Hautkrankheit umzugehen und meine Erkenntnisse aus rund 7 Jahren periorale Dermatitis habe ich in diesem Blogpost zusammengefasst.

Wie meine periorale Dermatitis Geschichte begann

Ehrlich gesagt kann ich mich gar nicht so recht erinnern, wie und wann es tatsächlich los ging. Vor circa 7 Jahren hat mich allerdings eine Beraterin eines bekannten Kosmetik Direktvertriebs auf mein Problem aufmerksam gemacht und mir eine Pflegeserie empfohlen. Zu dem Zeitpunkt hatte ich das rote juckende Ekzem neben der Nase schon eine ganze Weile. Ich bin jetzt keine Person, die sich in erster Linie über ihr Äußeres definiert. Und so hoffte ich, was von selbst gekommen ist wird auch von selbst wieder gehen. Dem war nicht so, ich hatte jedoch auch keine Lust monatelang auf einen Hautarzttermin zu warten. Dabei sah ich wirklich schlimm aus. Ich hatte nicht nur Ausschläge um Nase und Mund, es ging sogar noch am Auge los. Hätte ich damals schon gewusst, dass ich irgendwann einmal einen Blogbeitrag zum Thema schreiben würde, hätte ich ein Foto gemacht. Ich wollte mich aber viel lieber verstecken… Und so kam mir die freundliche Beraterin doch wie gerufen. Brav befolgte ich alle Anweisungen und nutzte täglich meine neue Pflegeserie. Und siehe da, nach ein paar Wochen waren alle Pustel und Flecken verschwunden. Toll, dachte ich und war über Monate eine treue Kundin. Bis ich irgendwann dachte „das teure Zeug brauchst Du nicht mehr“ und die Pflege absetzte. Wer schon einmal Bekanntschaft mit perioraler Dermatitis (POD) gemacht hat weiß, was jetzt kommt: Zack war sie wieder da, schlimmer als zuvor. Aber jetzt erst mal eins nach dem anderen.

Was ist periorale Dermatitis?

Periorale Dermatitis ist eine Hautkrankheit, die meist um den Mund herum oder in der Nasolabialfalte beginnt. Sie ist nicht ansteckend und es können keine bestimmten Keime als Auslöser zugeordnet werden. Charakteristisch ist ein heller Rand, der um die Lippen herum frei bleibt, der also keine Entzündungsherde aufweist. Auch an den Augen können sich Herde zeigen. Gerötete Flecken können in Pusteln (Knötchen) und Papeln (Eiterbläschen) über gehen, es können sich Schuppen und Krusten zeigen. Die betroffenen Stellen können spannen, jucken und sogar nässen.

Die periorale Dermatitis wird auch als Mundrose oder Stewardessenkrankheit bezeichnet. Meist sind Frauen jungen oder mittleren Alters betroffen, häufig Damen, die sich umfassend pflegen und auch schminken. Es gibt aber auch betroffene Männer und Kinder.

Die periorale Dermatitis verschwindet selten von allein, möglich ist das aber. Sie kann jedoch jederzeit wieder auftauchen 🙁

Durch was wird periorale Dermatitis ausgelöst?

Die Ursachen sind noch nicht 100%ig geklärt. Es jedoch klar, dass cortisonhaltige Cremes das Krankheitsbild zunächst innerhalb kürzester Zeit massiv verbessert, nach Absetzten tritt der Ausschlag allerdings umso schlimmer auf.

Bei der perioralen Dermatitis ist die Hautbarriere gestört. Wasser verdunstet schneller, wodurch die Haut trocken wird. Dadurch können fremde Keime in die Haut eindringen und Entzündungsreaktionen mit den oben genannten Erscheinungsformen verursachen. Ärzte vermuten eine übertriebene Pflege und Durchfeuchtung der Haut als Ursache. Ich habe dazu allerdings so meine ganz eigene Theorie entwickelt.

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Meine persönlichen Auslöser

Zurück zu meiner Geschichte. Zwar hat es eine ganze Weile gedauert, bis ich die Mechanismen meiner Haut lesen und verstehen konnte. Doch heute ist mir so einiges klar. Ich neige seit jeher eigentlich schon zu trockene Haut. Bis auf die drei Monate Pubertät, versteht sich (ähüm ;-)). Daher kann ich mir nun wirklich nicht vorstellen, dass Feuchtigkeitscremes zu meinem Problem geführt haben. Mit Sicherheit hat ein Inhaltsstoff aus der Pflegeserie aus dem Direktvertrieb meine POD erst einmal beruhigt. Und das war eindeutig Mineralöl. Das aus Erdöl gewonnene „Paraffinum Liquidum“ (so lautet einer der INCI-Namen von Mineralöl) schützt nämlich die oberste Hautschicht, indem es diese mit einem undurchdringlichen Fettfilm überzieht. Die Haut ist zunächst geschützt und „abgedichtet“. Mineralöl lässt sich auch relativ schwer von der Haut entfernen, es bleibt also immer etwas von der schützenden Schicht auf der Haut. Dieser sogenannte Okklusiveffekt (Bildung einer wasserundurchlässigen Schicht, hier die Wikipedia Erläuterung) sorgt dafür, dass die Haut darunter aufquillt, da diese vom Körperinneren mit Wasserdampf versorgt wird. Ein gewisser transepidermaler Wasserverlust (TWL) ist nämlich unheimlich wichtig für viele Haut- und Stoffwechselfunktionen. Fällt diese Schutzschicht nun weg, trocknet die Haut schneller aus als zuvor. Sie hat quasi verlernt, ihren TWL selbst zu regeln.

Das ist übrigens auch der Grund, weshalb die Umstellung von konventioneller Kosmetik auf Naturkosmetik häufig so schwer fällt. So lange die Haut mit der schützenden Schicht bedeckt  ist, ist alles gut. Aber wehe, diese fällt weg….In der Naturkosmetik werden keine Mineralöle verwendet. Pflanzenfette können hingegen tiefer in die Hornschicht eindringen und die eigenen Hautfette unterstützen. Sie können zwar auch einen gewissen Okklusiveffekt haben, wie bei Sheabutter beispielsweise. Die Haut ist aber nicht komplett abgedichtet, sondern erfährt einfach einen verzögerten TWL.

Was passiert im Winter

Auch wenn ich meine periorale Dermatitis derzeit ganz gut im Griff habe, so sagt sie doch im späten Herbst immer mal Hallo. Das heißt, normale Temperaturen schafft meine Hautbarriere inzwischen ganz gut. Jetzt kommt in der kalten Jahreszeit das verstärkte Naseputzen hinzu, die Haut wird mechanisch stark belastet. Der ständige Wechsel zwischen kalter Luft und trockener Heizungsluft trocknet die Haut zusätzlich aus. Hier ist die richtige Pflege und der Schutz durch die richtige (!) Wind und Wetter Creme von größter Bedeutung. Dazu später mehr.

 Periorale Dermatitis - Mein Leidens- und Erfolgsweg

Die Haut ist der Spiegel der Seele

Abgedroschen, dachte ich noch vor einigen Wochen. Es war Ende Januar, meine POD war gerade auf einen kaum erkennbaren dunkelrosa Fleck geschrumpft. Und ich verabschiedete mich innerlich schon bis zum nächsten November. Dann gab es einen riesen Streit im Freundeskreis, der mich emotional mehr belastete als ich mir eingestand. Und siehe da, die periorale Dermatitis kam mit (na fast) voller Wucht zurück. Die Bilder entstanden übrigens kurz nach dem großen Aufreger. Was soll ich sagen, unser Seelenzustand beeinflusst unsere Haut und auch den gesamten Organismus immens!

Zusammenfassung möglicher Ursachen für periorale Dermatitis

Nachfolgend habe ich eine Liste der für mich wichtigsten möglichen Ursachen für POD zusammengestellt. Ich bin zwar NUR Kosmetikerin und keine Dermatologin, die Ursachen habe ich jedoch aus eigener Erfahrungen und auch von anderen Betroffenen gesammelt:

  • Verwendung von kortisonhaltigen Cremes oder Salben
  • Verwendung okkusiver Hautpflegeprodukte, Make-Ups und Sonnenschutzmitteln insbesondere mit Mineralöl
  • Mechanische Reizung zum Beispiel durch häufiges Naseputzen
  • Falsche Hauttpflege (zu heftiges Peeling, zu wenig Fett- oder Feuchtigkeit)
  • Empflindliche Haut die zusätzlich gereizt wird
  • Störung des Säureschutzmantels durch Verwendung alkalischer Reinigungs- (Seife) oder Pflegeprodukte (Basenkosmetik)
  • Trockenes Raumklima, Heizungsluft, Klimaanlage, usw.
  • Seelische Auslöser wie Stress
  • Darmprobleme
  • Möglicherweise sogar Zahnpasta

Wie ich gegen meine periorale Dermatitis vorgegangen bin

Eins vorweg: Was ich gemacht habe, ist nicht zu empfehlen! Wer glaubt, an POD zu leiden, sollte schleunigst einen Hautarzt aufsuchen!

Ich war jedoch zu jener Zeit gerade etwas auf Krawall gebürstet, was mein Verhältnis zu Ärzten und zur Kosmetikindustrie anging. Und so begann ich zu experimentieren und nahm billigend in Kauf, dass es auch ein böses Ende hätte nehmen könnte.

Empfohlen wird bei der Diagnose periorale Dermatitis häufig eine Art Nulldiät für die Haut, also auf jegliche Pflege- und Make-Up Produkte zu verzichten. Damit setzt man die Haut auf kalten Entzug. Sie bekommt von jetzt auf gleich ihre schützende Schicht entzogen und wird in ihrer Tätigkeit keinerlei unterstützt. Die Hautbarriere ist sozusagen nicht vorhanden. Die sonst eng miteinander verbundenen Hornzellen öffnen ihre Pforten. Keime dringen ein und siedeln sich an. Diese sind dann oft für die nicht so schönen „Hautblüten“ verantwortlich. Ich hab es natürlich probiert, es war gruselig. Meine eh schon trockene Haut spannte und juckte, tat sogar tierisch weh. Auch die empfohlenen Waschungen mit schwarzem Tee verschlimmerten die Trockenheit. Obwohl sich die Haut tatsächlich etwas beruhigte. Auf die Dauer war das jedoch nicht auszuhalten und ich suchte weiter. Und ich begann, Naturkosmetik selber zu machen.

Ist selbstgemachte Kosmetik grundsätzlich besser als gekaufte?

Nein, das kann man so nicht sagen. Zunächst sollte natürlich der Rat des Arztes befolgt werden. Unterstützend ist eine gute barriereschützende Pflege natürlich zu empfehlen. Möchte man es selber machen, so braucht man doch schon ein ganz ordentliches Wissen. Zu Beginn habe ich beispielsweise den Fehler gemacht und habe nicht ausreichend auf Sauberkeit und Konservierung geachtet. Nicht die Konservierungsstoffe waren das Problem, sondern verkeimte selbstgerührte Produkte. Gerade wenn die Hautbarriere schon gestört ist, ein schwerwiegender Fehler. Mein Blogpost, wie man gute Kosmetikrezepte erkennt, lest ihr hier. 

Aufgrund meines wachsenden Wissens um Kosmetikprodukte und die Funktionen der Haut versuchte ich, eine Formulierung für ein Feuchtigkeitsfluid zu finden. Dieses sollte meiner Haut helfen, sich selbst zu helfen. Da ich nicht wusste, ob ich auf irgendwelche Inhaltsstoffe reagierte, ließ ich zunächst alles weg was nicht dringend sein musste. Als „Wirkstoffkomplex“ legte ich Heike Käsers Barriereschutzbasis  zugrunde. Darin enthaltene Phytosterole und Phytosterolester, Tocopherole, Phospholipide und Ceramide sind Teil des hauteigenen Barriereschutzes. Zusätzlich verwendete ich lediglich Neutralöl als Fettphase.

Als sich die Haut etwas mehr beruhigt hatte begann ich, das Neutralöl durch Sheabutter und andere Fette zu ersetzen. Die abendliche Pflege ergänzte ich durch ungesättigte Fettsäuren aus Nachtkerzenöl. Das Wasser ersetzte ich durch Hamamelishydrolat. Die darin enthaltenen Gerbstoffe wirken beruhigend und entzündungshemmend. Aus dem gleichen Grund wird auch schwarzer Tee empfohlen. Allerdings kann man letzteren doch um einiges einfacher beziehen, als ein Hydrolat aus der mexikanischen Zaubernuss (Hamamelis). Wer selbst Kosmetik rühren möchte, sollte aber auf den Einsatz von Tees in Rezepturen verzichten. Mehr dazu in diesem Blogpost.

Die Bedeutung des pH-Werts bei perioraler Dermatitis

Eine Einführung in das Thema pH-Wert habe ich bereits in diesem Blogpost behandelt. Der so genannte „Säureschutzmantel“ bildet demnach eine wichtige Schutzfunktion der Haut. Gerade bei POD müssen wir wirklich alle Register ziehen, um den Eigenschutz der Haut zu fördern. Die POD-Haut hat jedoch Probleme, den hauteigenen Wert von pH 5 – 6,5 bei Kontakt mit neutralen oder basischen Flüssigkeiten und Cremes wieder herzustellen. Wir sollten ihr dabei unbedingt helfen. Die einfachste Möglichkeit besteht darin, ein leicht saures Gesichtswasser zu nutzen. Ich mache das natürlich selbst, hier geht es zum Rezept.

Und so habe ich einfach begonnen, bei jedem Rührvorgang jeweils einen neuen Inhaltsstoff auszutesten. Bis ich zu meiner Barriereschutz Lieblingscreme gefunden habe (Rezept folgt!).

Was die Heilung meiner perioralen Dermatitis fördert

  • Sonnenlicht (natürlich in Maßen!) wirkt entzündungshemmend
  • Gerbstoff haltige Aufgüsse bzw. Tees (zur frischen Anwendung) oder Hydrolate (in kosmetischen Rezepturen)
  • Unverseifbare Inhaltsstoffe von Pflanzenfetten (Phytosterole, Tocopherol, etc.)
  • Ungesättigte Fettsäuren (reich an ungesättigten Fettsäuren ist beispielsweise Nachtkerzenöl oder Hanföl)
  • Mäßig bis stark durchblutungsfördernde Inhaltsstoffe meiden
  • Auf Peelings und austrocknende Maßnahmen wie Heilerdepackungen verzichten
  • Auf den richtigen pH-Wert von Cremes und Gesichtswässern achten (pH 5-6,5)
  • Weniger ist mehr, insbesondere was die Inhalts- und Wirkstoffe betrifft
  • Entspannen, seelisch entrümpeln und Stress vermeiden
  • Eine Darmsanierung durchführen
  • Die Zahncreme wechseln, oder gleich selber machen 😉
  • Möglichst wenig schminken!
  • Hauteigene Feuchtigkeitsfaktoren wählen
  • Auf Minaeralöl verzichten

Ich sollte vielleicht noch erwähnen, dass ich seit meinen ersten Tests die Haut ausschließlich mit Wasser und Waschlappen reinige. Zunächst wollte ich meiner Haut keine zusätzlichen Inhaltsstoffe wie Tenside zumuten. Und dann hat es sich tatsächlich bewährt. Einfacher ist hier oft besser. Wenn man dies dann noch mit einem entsprechenden Gesichtswasser ergänzt, ist die Haut wirklich ausreichend gereinigt.

Make-Up – ja oder nein?

Auf den einschlägigen Webseiten wird immer empfohlen keinerlei Make-up zu verwenden. Ich war zu einigen Hoch-Zeiten meiner POD im Außendienst tätig. Mit einer fetten Kruste mitten im Gesicht sieht man jedoch leider nicht besonders gepflegt aus. Und so versuchte ich, das Make-Up schnellst möglich wieder herunter zu nehmen, wenn es nicht unbedingt nötig war. Ich verwende grundsätzlich keine Mineralöl haltigen Produkte. Außer vielleicht für Sonnenschutz, aber das ist ein anderes Abend füllendes Thema.

Also für alle, die aus schwerwiegenden Gründen nicht auf Make-Up verzichten können, Heilung ist dennoch möglich. Ihr solltet nur diese zwei Regeln befolgen: 1. verwendet Produkte ohne Mineralöl und 2. verwendet es wirklich nur wenn unbedingt nötig und nehme es ab, sobald Du es nicht mehr brauchst. Eine passende, milde Pflege natürlich vorausgesetzt.

Was macht der Arzt?

Ärzte verschreiben meist antibiotische Salben oder Tabletten, um die eingedrungenen Bakterien zu stoppen. Oft wird in Kombination ein Null-Diät für die Haut empfohlen. Ich würde den Arzt hier um eine mineralölfreie Salbenbasis bitten.

Da die Hauterscheinungen der perioralen Dermatitis auch anderen Hauterkrankungen ähneln können, kann es durchaus zu Fehldiagnosen kommen. Dann wird eventuell fälschlicherweise Kortisonsalbe verschrieben. Falls Ihr eine leise Vermutung habt, dass es POD sein könnte solltet Ihr mit dem Arzt darüber sprechen. Denn Kortison macht es definitiv schlimmer. Ich kann wieder aus Erfahrung berichten: In einem weiteren Anfall von akuter Ausprobiererei hatte ich einmal die Kortisonsalbe meines Sohnes auf meine Entzündungsherde geschmiert. Es war zunächst alles wunderbar! Und dann, dach dem Absetzen ging es erst richtig los. Ich kann nur warnen: DAS wollt Ihr nicht haben!

Und die Moral von der Geschicht, mit perioraler Dermatitis experimentiert man nicht! Dennoch kann man mit Barriereschutz der Haut helfen, sich selbst zu helfen. Macht Euch schlau, was der Haut hilft! Weniger ist hier immer mehr.

Bleibt gesund!

Eure Martina

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Martina Gräf

DIY Kosmetik verrückt, Mama von 2, Ehefrau, Kosmetikerin, Vegetarierin und unumstürzliche Optimistin :)

    3 replies to "Periorale Dermatitis – Mein Leidens- und Erfolgsweg"

    • Anne Lie

      Hallo Martina,
      Es ist draussen mächtig heiss und ausser Deo Heavy Duty testen kann man derzeit nicht wirklich viel machen!
      So dachte ich mir ich stöbere mal Deinen Blog durch und bin jetzt bei POD Beitrag gebannt hängengeblieben!!
      Genau diese Symptome die Du beschreibst hat mein Mann! Er hat vom Arzt eine Cortisonsalbe verschrieben bekommen aber sobald er damit aufhört fängt der ganze Sch…. wieder an! Beim Hautarzt hat er erst auf Ende Oktober einen Termin 😳
      Hast Du mir eine Idee wie ich ihm bis dahin helfen kann? Ich hab schon nach dem Rezept für die Barriereschutzcreme gesucht aber nicht gefunden! Meinst Du das würde ihm Linderung verschaffen?
      Ich danke Dir für Deine Hilfe
      Ganz Liebe Grüsse und Happy Schwitz 😂 Anne Lie

      • Martina Gräf

        Hi Anne Lie,

        ich sag nur „Mr. Heavy Duty“ 😀
        Natürlich muss ich Dir empfehlen, diesen Ausschlag nicht selbst zu behandeln, sondern zum Arzt zu gehen (bzw. zu schicken).
        Wichtig ist bei der Pflege von POD alles, was „reizen“ könnte erst einmal weg zu lassen und der Haut zu helfen, sich selbst zu schützen. Ich habe damals mit einer Creme angefangen, die in der Fettphase (25%) nur Neutralöl hatte und zusätzlich die Barriere-Schutzbasis von Olionatura (falls ich das irgendwie markieren muss: „WERBUNG“, natürlich unbezahlt) als Emulgator Phospholipon 80H und Imwitor 375. Dann habe ich langsam andere Fette eingeführt wie Hanfsamenöl und Sheabutter. Außerdem in der Wasserphase meine Lieblings Feuchthaltefaktoren Glycerin, Sodium PCA und Natriumlaktat. Und dann warten. Natürlich geht es nicht so schlagartig wie mit Kortison, aber die Haut erholt sich. Auch wenn ich hin und wieder bei Wintereinbruch einen Rückschlag erleide, so hab ich es doch nach wenigen Wochen wieder im Griff.

        Viel Erfolg und Happy Schwitz!

        Lieben Gruß
        Martina

        • Anne Lie

          Liebe Martina,
          Vielen Dank für Deine Antwort.
          Ich werde mal noch nichs machen und abwarten wie es im Urlaub am Meer ist. Vielleicht stellt sich da eine Besserung ein. Und dann mal shen was der Hautarzt sagt. Ih werde mich dann mal an ein Rezept für eine Creme wagen und dabei Deine Tips einbauen.
          Liebe Grüße und ein schönes WE
          Anne Lie

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